Lotsinnen und Lotsen im CEFAM

Im Centrum für Familiengesundheit (CEFAM) profitieren Patienten von interdisziplinären Behandlungsabläufen und einer gemeinsamen organisatorischen Struktur aller beteiligten Fachabteilungen. Neben der Koordination der Versorgung sind aber auch eine psychosoziale Unterstützung, die Fallüberwachung und eine Bedarfsermittlung, die Navigation zu Dienstleistungen von Krankenkassen, Unterbringungsmöglichkeiten von Familienangehörigen und die frühzeitige Aufarbeitung von Traumata von zentraler Bedeutung.

Für diese Bereiche hat das CEFAM eine einzigartige Versorgungsstruktur durch speziell geschulte Lotsen entwickelt.

Folgende Lotsen stellen wir an die Seite unserer Patienten und deren Familien:

Familienlotsin

Schwere Unfälle, chronische Erkrankungen oder unvorhersehbare Ereignisse wie beispielsweise eine bevorstehende Frühgeburt können den Alltag von Familien plötzlich und nachhaltig verändern. In diesen Situationen verbringen die Patientinnen und Patienten und ihre Familienangehörigen oftmals einen längeren Zeitraum an der Uniklinik Köln, um vom spezialisierten Versorgungsangebot zu profitieren.

Um Familien in diesen herausfordernden Lebensphasen zu unterstützen, hat das CEFAM in Kooperation mit der Sports360 Stiftung die Stelle der Familienlotsin initiiert.

Die Familienlotsin ist feste Ansprechpartnerin für die Familien im CEFAM, die bei der Organisation von Unterstützungsangeboten hilft und bei Bedarf den Kontakt zu den passenden Beratungs- und Hilfestellen herstellen und vernetzen, so dass der Fokus ganz auf der Familie liegen kann.

Brückenlotsinnen und Brückenlotsen der Krankenkassen

Die Brückenlotsinnen und Brückenlotsen der AOK Rheinland/Hamburg und der BARMER am CEFAM setzen sich dafür ein, die Situation von Familien mit schwerkranken Kindern nachhaltig zu verbessern. Dabei unterstützen sie, wenn Leistungen der Krankenkasse beantragt oder eingeleitet werden müssen. Sie fungieren somit als Bindeglied in der Kommunikation mit ausgewählten Krankenkassen.

Mit einem ganzheitlichen Blick auf die Lebenssituation sehen die Brückenlotsinnen und Brückenlotsen nicht nur das erkrankte Kind, sondern die gesamte Familie.Unterstützende Angebote der Krankenkasse für Familien werden dabei bedarfsgerecht und transparent vermittelt.

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Catarina Nicole Bracik

Brückenlotsin

Psychologische Lotsin

Ein Krankenhausaufenthalt kann für Kinder, Jugendliche und ebenso für ihre Angehörigen eine enorme psychische Belastung darstellen. Die psychologische Lotsin begleitet Familien in dieser sensiblen Zeit.

Ihr Ziel ist es, Belastungen zu verringern und langfristigen psychischen Folgen vorzubeugen. Sie hört zu, entlastet und zeigt Wege auf, wie Familien trotz der schwierigen Situation Kraft schöpfen können. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Klinik und Familien zu verbessern, damit sich alle Beteiligten gut informiert und einbezogen fühlen.

-Brandstetter-Luise
Luise Brandstetter

Psychologische Lotsin zur Belastungs- und Traumaprävention

Pflegeexpertinnen

Pflegeexpertinnen sind erfahrene Fachkräfte, die Familien während des stationären Klinikaufenthalts umfassend unterstützen. Sie verfügen über spezielles Fachwissen zu pflegerischen Herausforderungen und begleiten die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit komplexen oder chronischen Erkrankungen.

Ihr Ziel ist es, den Pflegealltag für Familien zu erleichtern und eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen. Dazu beraten sie zu individuellen Pflegefragen, erklären Abläufe und Maßnahmen verständlich und arbeiten eng mit dem medizinischen Team zusammen. So schaffen sie eine Brücke zwischen Klinik, Familie und ambulanten Pflegeangeboten.

Darüber hinaus unterstützen Pflegeexpertinnen das Team durch die Einbindung evidenzbasierter Erkenntnisse in die Pflegepraxis, z. B. durch Recherche und die Erarbeitung pflegerischer Standards.

-Winkler-Tabea
Tabea Winkler, B. Sc. Klinische Pflege

Pflegelotsin 

-Albrecht-Kim
Kim Albrecht

Pflegelotsin

Sozialpädagogische und wissenschaftliche Lotsinnen

Das Präventionsprojekt „Superstar(ter)“ stärkt die körperliche und psychische Gesundheit von Grundschulkindern an Kölner Schulen. Im Mittelpunkt stehen Resilienz, Selbstbild und Bewältigungsstrategien sowie die Reflexion gesundheitsfördernden Verhaltens im Schulalltag. Kinder lernen, Belastungen zu bewältigen, eigene Stärken zu erkennen und ihre Gesundheit aktiv zu fördern. Sozialpädagogische und eine wissenschaftliche Lotsinnen entwickeln gemeinsam mit den Schulen und der Deutschen Sporthochschule Köln ein praxisnahes Handlungs- und Resilienzkonzept, das perspektivisch auf weitere Schulen übertragbar ist. Finanziert wird das Projekt über den Verband der Ersatzkassen (VDEK).

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Annalena Philipp

Sozialpädagogische und wissenschaftliche Lotsin

-Heithausen-Leonie
Leonie Heithausen

Sozialpädagogische und wissenschaftliche Lotsin