Was ist Resilienz?

Wenn Menschen in schwierigen Lebensumständen und belastenden Situationen stark bleiben, nennt man das Resilienz. Man kann Resilienz auch als psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen verstehen. Dabei ist wichtig zu wissen: Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit, die sich im Laufe des Lebens entwickeln und verändern kann. Jede Belastungssituation, die wir positiv bewältigen, stärkt unser Selbstbewusstsein und unsere Zuversicht, auch künftige Herausforderungen zu bestehen.

Für Kinder sind solche positiven Bewältigungserfahrungen besonders wichtig. Wenn sie schon früh lernen, dass sie in Stresssituationen unterstützt werden und dann auch schwierige Dinge schaffen können, schützt sie das ihr ganzes Leben. Im Erwachsenenalter können sie dadurch besser mit Herausforderungen und Schwierigkeiten umgehen. Sie entwickeln ein gutes Selbstbewusstsein und leben gesünder.

Ein wichtiger Einfluss bei der Entstehung von Resilienz ist körperliche Aktivität. Ausreichende und regelmäßige Bewegung ist nicht nur wichtig für die körperliche, sondern auch die seelische Gesundheit. Besonders bei gemeinsamen Bewegungsaktivitäten in der Gruppe lernen Kinder, fair zusammen zu spielen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, für sich selbst einzustehen und sich in ihrem Körper wohl zu fühlen. Sport und Bewegung sollen daher eine große Rolle in der Entwicklung von Kindern einnehmen.

Im Projekt Superstar(ter) werden genau diese Fähigkeiten gefördert, um die Resilienz der Kinder zu stärken.